Maja Böhm 
Dr.
med. Steffen Soll 
Joerg Claus 
Gabriele Bellmann AID*
Norbert E. Lyonn AID*
Chaim Jellinek AID*
Dr. med. Jörg Gölz 
Dr. med. Solvey Hahn 
Neil Mac Lean 
Dr. med. G. Partecke 
Drogenberatung
Sucht ist eine komplexe
und komplizierte Störung / Erkrankung, die nicht nur medizinische und
psychologische Aspekte hat, sondern vor allem auch erhebliche soziale Auswirkungen.
Die Miete wird nicht mehr bezahlt, Ämtergänge werden vernachlässigt,
unter Drogeneinfluß werden zahlreiche Straftaten begangen, deswegen
sind Kontakte mit Polizei und Justiz die Regel.
Irgendwann ist das
alles nicht mehr alleine zu bewältigen und Hilfe ist dringend notwendig.
Hier wirken nun die Drogenberatungsstellen segensreich, indem sie Beratungen
durchführen, als Vermittler in verfahrenen Situationen auftreten, als
Beistand bei Verhandlungen, oder indem sie eine Schuldenregulierung einleiten.
Der Süchtige ist nicht mehr allein. Er kann zum Frühstück
kommen, seine Wäsche waschen, sich mit anderen treffen und austauschen.
Viele Drogenberatungsstellen
bieten Fortbildung oder Qualifizierung an, so dass die Lücke zu dem
früheren, tätigen Leben wieder geschlossen werden kann.
Ein Kernbestandteil der Drogenberatung aber ist die Vermittlung in eine
Therapieeinrichtung. Eine manifeste Drogenabhängigkeit bedarf immer
einer therapeutischen Aufarbeitung in einer stationären oder ambulanten
Therapieeinrichtung. Davon gibt es so viele und verschiedenartige, dass
die richtige Auswahl für den einzelnen Klienten nur von erfahrenen
Sozialpädagogen in den Drogenberatungsstellen getroffen werden kann.
Viele Drogenabhängige
glauben anfangs noch, allein mit dem Drogen’problem’ zurecht
zu kommen. Die Wirklichkeit zeigt, dass das nie funktioniert. Deswegen sollte
jeder Abhängige eine Drogenberatungsstelle haben, die er jederzeit
aufsuchen kann, wo man ihn kennt, insbesondere, wenn es ihm oder ihr schlecht
geht. Es herrscht absolute Vertraulichkeit und niemand muß befürchten,
dass seine / ihre persönlichen Daten weitergegeben werden, weder an
Ämter, Polizei oder die Familie. Auch Angehörige von Abhängigen
können sich in den Drogenberatungsstellen beraten lassen.
Drogenberatungsstellen in Berlin
Mitte-Tiergarten/Moabit
ADV
e.V.
Perlebergerstr. 27 | 10559 Berlin | T: 030.39896060
Mitte-Tiergarten Jugend- und Drogenberatung
BOA
e.V.
Zwinglistr. 4 | 10555 Berlin | T: 030.3927017
Mitte-Wedding
Frauen-Sucht-Hilfe
Berlin e.V.
Nazarethkirchstr. 42 | 13347 Berlin | T: 030.4552093
Tempelhof-Schöneberg
Drogennotdienst
Ansbacherstr. 11 | 10787 Berlin | T: 030.19237
Steglitz-Zehlendorf
Suchtberatung
Caritas
Königsbergerstr. 11-12 | 12207 Berlin | T: 030.7725071
Pankow-Prenzlauer Berg Drogenberatung
BOA
e.V.
Buchholzer Str. 8 | 10437 Berlin | T: 030.4471110
Friedrichshain-Kreuzberg Drogenberatung
Misfit
Schlesische Str. 25 | 10997 Berlin | T: 030.6121313
Neukölln, Treptow und Köpenick
ConFamilia
Warthestr. 4-5 | 12051 Berlin | T: 030.62590-15/-16
Lichtenberg Drogenberatung
SPI
Lichtenberg
Herzbergstr. 82-84 | 10365 Berlin | T: 030.5568040
Marzahn-Hellersdorf Drogenberatung
BOA
e.V.
Helene-Weigel-Platz 10 | 12681 Berlin | T: 030.5458945
Reinickendorf Drogenberatung Nord
Stiftung
SPI
Alt-Reinickendorf 23-24 | 13407 Berlin | T: 030.4938088
Spandau
Caritasverband für
Berlin e.V.
Hasenmark 3 | 13585 Berlin | T: 030.3334089
Diese Liste ist selbstverständlich nicht vollständig. Es gibt noch zahlreiche, zum Teil spezialisierte Beratungsstellen sowie auch Therapieeinrichtungen in Berlin. Außerdem finden immer wieder Umorganisationen der großen Drogenberatungsstellen statt, die ihr Angebot ständig erweitern und den Veränderungen anpassen. Jede Beratungsstelle vermittelt jedoch auch weiter, sollte dies notwendig sein.
Süchtig sein bedeutet:
„Ich habe keine Kontrolle mehr über den Konsum meiner Droge!“
Viele Patienten haben diese Erfahrung gemacht ...
Informationen zum Thema
Abstinenztherapie